Weihnachten 2012 eine Reise in die doppelte Vergangenheit

Weihnachten 1980 (Bericht der Mutter)

Zu Weihnachten möchte man nicht nur die Zeit anhalten, sondern sie zurückdrehen, man möchte an die Orte der Kindheit zurückkehren. Nach dem Krieg war uns das lange ver wehrt gewesen, doch seit den siebziger Jahren konnte man im Sommer mit Reisegesellschaften durchaus ’nach Hinterpommern reisen. Ich wollte aber mehr: Weihnachten in Pommern erleben. Meine damals zwölfjährige Tochter war gleich mit von der Partie. Von Hannover aus ging es per Zug durch die DDR – kein Kind könnte je automatisch ein schlechteres Gewissen vor Knecht Ruprecht gehabt haben als wir vor den Vopos und Zöllnern der DDR. Das war die Zeit der Solidannosc Streiks, und den Reisenden aus dem kapitalistischen Westen nahm man nicht nur ihre Herkunft übel, sondern auch noch, dass sie Kontakte zu den unzuverlässigen sozialistischen Brüdern in Polen pflegten. Deswegen ließ die Reichsbahn den Zug auch bis zur Grenze ungeheizt verkehren. Umgekehrt waren die Aversionen auch zu spüren: Kaum trafen wir mit dem Berliner Zug in Stettin ein und erwischten ein Taxi, fuhr uns der plötzlich offensichtlich kein Wort Deutsch verstehende Taxifahrer quer durch die Stadt, nur nicht zu unserem Ziel, dazu bequemte er sich erst, als wir aus dem Taxi heraus eine Polizeistreife auf uns aufmerksam machen wollten. Doch wie ausgewechselt war er, als wir mit DM bezahlen wollten, denn wir hatten ja noch keine Zlotys „pflichtumtauschen“ können.

In Stettin am 4. Advent war frostklares Wetter mit etwas Schnee, so wie wir es uns erträumt hatten. Als wir am nächsten Abend mit dem Zug – voll wie in den ersten Nachkriegsjahren – weiter nach Köslin fuhren, unterhielten sich die Danziger Studenten angeregt über die Einweihung des Solidannosc-Denkmals im Stettiner Hafen und hatten sogar schon Fotos dabei, die sie herumzeigten. Einer von ihnen schenkte uns sein Solidanosc-Abzeichen. Wir fühlten uns geehrt, aber auch besorgt wegen der Rückreise durch die DDR. In Köslin hatte das durchaus übliche pommersche Weihnachtstauwetter den letzten Schnee schmelzen lassen. Wir blieben 14 Tage – es waren die einzigen Tage in den Jahren 1980/81 ohne Streiks. Die Lebensmittel waren knapp, gleich nach Weihnachten sollten Marken eingeführt werden, doch zu Weihnachten hatte man alle Vorräte aus den Magazinen in die Geschäfte geholt. Brot gab es immer, und außerdem hatten wir uns vorsorglich eingedeckt.

Noch war das Benzin der Taxifahrer nicht rationiert, so dass wir einige schöne Ausflüge machen konnten, auch zu dem Ölbrand bei Dassow im Kreis Kolberg-Körlin. Irgendwie war es den polnischen Medienpolitikern ganz recht, im abendlichen Fernsehen ständig neue spektakuläre Bilder zeigen zu können, die ein unverfänglicheres Gesprächsthema waren als zunehmende Versorgungsengpässe oder Streiks, die ja eigentlich im kommunistischen System nicht vorgesehen sind.

Am Heiligabend fuhren wir mit dem überfüllten Bus in mein Heimatdorf Großmöllen bei Köslin. Die bislang barocke Innenausstattung der Kirche war im letzten Jahr regotisiert worden. Zunächst war es ein Schock für mich – doch dann stellte ich fest, dass die neue Innenausstattung durchaus meinem Gefühl für „Kirche“ entsprach und sie ein weihnachtliches Gefühl vermittelte, besonders weil das von Ururgroß­ mutter Marie gestiftete Glasfenster von Maria und Joseph mit dem Jesuskind uns immer noch vertraut begrüßte. Dann gingen wir durch den Dünenwald, den einst mein Großvater unter Anleitung seiner Großmutter angelegt und sein ganzes Leben betreut hatte. Die Schonungen aus meiner Kinderzeit waren längst hohe Bäume geworden, doch es roch noch genauso herrlich wie damals: eine Mischung aus Harz und Salz von der Ostsee. Am Strand erlebten wir unsere nächste Überraschung: Wir waren nicht die einzigen Strandläufer, sondern viele Menschen fütterten die Schwäne, die es früher dort nicht gegeben hatte. Wir waren weit genug von den anderen Men­ schen entfernt, so das wir ihre Gespräche nicht verstehen und von Weihnachten in meiner Kinderzeit träumen konnten.

Rechtzeitig zum Abendessen trafen wir bei lieben Bekannten in Köslin ein: Ihre Eltern hatten schon meine Groß- und Urgroßeltern gekannt. Es gab den traditionellen Kartoffelsalat mit Würstchen – mit pommerschen Kartoffeln, selbstgemachter Mayonnaise und Hannoverschen Würstchen, denn Fleisch gab es nur als Bückware. Mechthild sagte ihr Gedicht auf, das schon unsere Mütter gelernt hatten; zwischendurch spielten wir eine Kassette mit weihnachtlichen Liedern ab, die wir mit so schlechtem Gewissen durch die DDR gebracht hatten. Doch das strahlende Gesicht der alten Frau ließ uns alle ausgestandene Angst vergessen. Abends gingen wir zur Mitternachtsmesse in die Marienkirche. Es hatten stündlich Messen seit dem frühen Abend stattgefunden, jede war rappelvoll besetzt gewesen, und als wir uns hineinquetschten – während die Menschen aus der vorigen Messe noch herausströmten -, erinnerte es mich wieder an die übervollen Flüchtlingszüge. Irgendwie bekamen wir einen Sitzplatz und zwei Stehplätze. Statt der einen Riesentanne von einst schmückten viele mittelgroße Fichten den Altarraum, immer noch schauten Luther und Melanchthon zu ihm herunter. Die Messe war uns fremd, doch zwischendurch erklangen uns vertraute Melodien. Die Predigt des Bischofs war durchaus politisch, das erkannte ich an den wenigen mir vertrauten Worten. Er wollte den Gläubigen Mut machen, weiter gegen eine atheistische korrupte Staats macht zu kämpfen für Freiheit und Demokratie, beschützt durch die Mutter Maria, die heimliche Königin Polens.

Die Nacht war kurz, denn schon vor 8 Uhr gingen wir zum evangelischen Gottesdienst, der für die wenigen heimatverbliebenen Frauen in deutscher Sprache in der Methodistenkapelle gehalten wurde. Es erforderte Mut, in damaliger Zeit nicht nur zu bekennen, evangelisch zu sein, sondern auch noch deutscher Herkunft. So ist es kein Wunder, dass die Mitgliederzahlen in den Gemeinden deutlich anwuchsen, als es allmählich mehr Demokratie und Pluralität in Polen gab. Für die älteren und alten Frauen war es eine tröstende Freude, dass sie nicht vergessen waren, sondern dass Gäste aus dem goldenen Westen in der dunklen Jahreszeit ins graue Polen gekommen waren.

Selbstverständlich war sich jeder bewusst, dass das Damoklesschwert vom Russeneinmarsch ständig über Polen hing. Man erinnerte sich an den 17. Juni 1953, unterdrückte Aufstände in Polen besonders 1956, das Jahr 1968 in der CSSR. Immer wieder klang eine apokalyptische Stimmung auf. Für intensive Gespräche nutzte man lange Spaziergänge im tiefen Wald und versprach zu versuchen, irgendwie Kontakt zu halten, vielleicht durch eine Neujahrskarte.

Zu Silvester gab es natürlich kein Feuerwerk, trotzdem blitzte und krachte es gewaltig: ein Gewitter, bei dem fast eine benachbarte Dorfkirche niedergebrannt wäre. Am Tag unserer Abreise nach Neujahr gab es noch einmal ein wenig Schneematsch, gerade genug für ein paar Fotos. Meine kleine Tochter erklärte bei der Abfahrt: „Ich hätte nie gedacht, dass Weihnachten ohne Geschenke so schön sein kann!“

Dies Damoklesschwert schwebte weiter über Polen – in der Nacht vom 12. zum 13. Dezember des folgenden Jahres sauste es herunter, zwar nicht mit dem Einmarsch der Roten Armee, doch mit der Erklärung des Kriegsrechts für die Volksrepublik Polen. Aber Kriegsrecht dort war längst nicht so knallhart, wie es in der DDR gewesen wäre; schon zu Neujahr bekamen wir eine Postkarte mit dem Stempel: «Diese Karte wurde nicht zensiert!» Im Sommer 1982 herrschte immer noch Kriegsrecht, doch wir gehörten zu einer der ersten Familien, der man ein Einzelvisum erteilte. Nur die Weihnachtstage haben wir seitdem in gewohnter Bequemlichkeit in Hannover verbracht und zehren von der Erinnerung an Weihnachten in der Kinderheimat.

Rita Scheller, geboren 1935

Weihnachten 2012 (Bericht der Tochter)

Zweiunddreißig Jahre später machten wir uns wieder auf den Weg in die alte Heimat meiner Mutter. Diesmal waren wir zu sechst. Neben meiner Mutter und mir machten sich diesmal auch Vater, Bruder, Neffe und Schwägerin mit auf den Weg. Angst vor den Grenzbeamten musste keiner mehr haben, die polnisch-deutsche Grenze war in der Dunkelheit des Winterabends nicht zu erkennen und die DDR mit ihren furchterregenden Grenzbeamten ist längst Geschichte. Trotz warmer Züge fluchten wir über die Bahn, denn im Jahr 22 nach der Wende gibt es noch immer keine durchgehenden Züge zwischen Berlin HBF und Stettin – von einer Verbindung zwischen Hannover und Köslin wagen wir erst gar nicht zu träumen.

Dem dreijährigen Jona traf der Kulturschock am Bahnhof Stettin mit voller Wucht: die fremde Sprache, ungewohnte Gerüche sowie die fehlenden Rolltreppen. Gut, dass Oma und Opa eine schützende Hand reichen konnten. Die weihnachtlichen Lichter der Bahnhofsfassade erfreuten den „Großen“ dann aber doch. Unser Taxifahrer bewies, dass es nicht gut ist, wenn man sich zu sehr auf den „Navi“ verlässt. So drehten wir noch eine Extrarunde durch die Stadt, bei der wir vielerlei weihnachtliche Lichtgestalten bestaunen konnten. Der Lichterschmuck beschränkte sich dabei weitgehend auf öffentliche Gebäude und Plätze, während Privathaushalte viel weniger Dekoration als in Deutschland aufwiesen.

In den Tagen vor Weihnachten spielte natürlich der Weihnachtsmann eine große Rolle für den Dreijährigen. Beim Anblick des Stettiner Herzogsschlosses äußerte er den Wunsch, dass er sich eine Burg zu Weihnachten wünschen würde. Die gute Tante versprach, eine SMS an den Weihnachtsmann zu schicken, damit dieser den Wunsch noch rechtzeitig erhalten sollte. Später trafen wir dann den Weihnachtsmann an der Wursttheke im Supermarkt, weil doch das Einsammeln der Wunschzettel solchen Hunger macht. Das er auch brav über den Zebrastreifen geht, ist logisch, schließlich braucht der Renntierschlitten einen großen Parkplatz und kann nicht mal eben vor der Haustür abgestellt werden.

Der Weihnachtsmann in Polen spricht polnisch, gab sich dann aber auch mit einem deutschen Gedicht zufrieden. Neben der gewünschten Burg (die er wohl schnell noch in seiner Himmelswerkstatt am Sonntag bauen ließ) brachte er noch ein Ritterschwert mit, dass das Kind fortan nur zum Essen aus der Hand gab. Weil aufgrund der kalten Witterung in den Kaminen das Feuer brannte, kletterte der Weihnachtsmann durch das Fenster unseres Hotel. Leider, leider verpasste der Papa Percy die ganze Aufregung, weil er an der Rezeption des Hotels auf ihn wartete.

Das in Pommern zur Weihnachtszeit stets Schnee liegt, können wir nicht bestätigen. Wie im Westen setzte auch hier in der Nacht zum Heiligabend das Tauwetter ein. Die Temperatur stieg innerhalb von 24 Stunden von -6 auf 4 Grad an. Die gesamte Familie musste deshalb am 23. Dezember zum Spaziergang ausrücken, um noch ein paar Bilder von der gefrorenen Ostsee und dem verschneiten Dünenwald zu erhalten. Auf den fast menschenleeren Wegen begegneten uns noch zahlreiche andere deutsche Urlauber; ein Winterspaziergang muss wohl eine deutsche Tradition sein. Dabei setzte die arktische Kälte unserem jüngsten Familienmitglied gehörig zu, das aber tapfer bis zur Dorfkirche mitmarschierte.

In der Dorfkirche war die Weihnachtskrippe schon aufgebaut, nur Baby Jesus fehlte noch. Neben dem von der Urahnin Marie von Schmeling gestifteten Weihnachtsbild gibt es seit 2005/06 noch zahlreiche weitere Fensterbilder in der Kirche zu bestaunen. Das Pfingstbild wurde von den Nachkommen der Marie von Schmeling gestiftet. Auf dem angrenzenden Kirchhof soll im Sommer 2013 ein Gedenkstein für den letzten Kirchenpatron und seine beiden Ehefrauen aufgestellt werden.

Noch immer ist die polnische Küche am Besten, wenn es sich um gute polnische Hausmannskost handelt. In unserem ersten Hotel, dem Meduza, der wiederaufgebauten Böttchers Strandhalle, versuchte sich der Koch an der internationalen Küche, das ging erfahrungsgemäß schief. Wir vermuten, dass er vielleicht in England kochen gelernt hat. Das Essen am Heiligabend war 1a, da gab es die traditionellen 12 Ei- und Fischspeisen. Die Weihnachtsmenüs am 1. und 2. Feiertag waren in Ordnung, nur war der Koch nicht fantasievoll genug, sich für den 2. Feiertag neue Gerichte auszudenken. Auch das keine kostenlosen nicht-alkoholischen Getränke serviert wurden, fällt unter die die Kategorie „Kasse statt Klasse“. Nach unserem geplanten Hotelwechsel in neu erbaute Syrena werden wir jetzt mit solider polnischer Küche verwöhnt und es gibt immer kostenlosen Tee. Ein Beutel Tee kostet zwischen 10 und 30 Groszy, dazu noch ein wenig heißes Wasser. Die Materialkosten für die Hoteliers bleiben also überschaubar.

Am Heiligabend waren außer uns noch drei Frauen in der Kirche, die bereits 1980 mit uns den deutschen Weihnachtsgottesdienst gefeiert hatten. Die Lutheraner sind längst nicht mehr zu Gast bei den Methodisten, deren Kirche vor einigen Jahren einer Straßenerweiterung weichen mussten, sondern besitzen seit 2008 ein schickes neues Gemeindezentrum. Leider reichte danach das Geld nur noch für einen Plastikbaum mit blau leuchtender, blinkender Lichterkette, die einige von uns an Diskolichter erinnerte. Dafür bewunderten alle Gottesdienstbesucher die neue, vom Helferbund Rita von Gaudecker gestiftete Holzkrippe. Nach anfänglichem Zögern arrangierte Jona die Krippe um. Ochs und Esel sollten sich küssen und die übrigen Schafe das Jesuskind bewundern. Dankbar waren wir über den gut geheizten Kirchenraum. Seltsamerweise scheint das Lied EG Nr. 44 „O du fröhliche“ in der der Kösliner Gemeinde unbekannt zu sein, es war nicht Bestandteil des offiziellen Gottesdienstes. Zur Mitternachtsmesse in der Großmöllener Dorfkirche konnte sich dann nur noch der Opa Olli aufraffen.

Am 30. Dezember besuchten wir dann den Familiengottesdienst in Stolp. Unsere aufrichtige Bewunderung gilt allen Stolper Gemeindegliedern, die den ganzen Winter über in die Kirche kommen. Bei unserem Besuch war es in der gut gefüllten Kirche kälter als draußen mit 5 Grad plus. Da lenkte uns die wunderschön geschmückte Tanne aus pommerschem Wald sowie die Krippe – gestiftet vom Stolper Heimatkreis – in wenig ab. Zum Abschluss des Gottesdienstes sangen wir mein Lieblingskirchenlied auf deutsch und polnisch „O du fröhliche“. Anschließend durften wir uns bei der deutschen Minderheit bei Kuchen und Tee aufwärmen.

Das Silvesterfeuerwerk hat inzwischen auch in Polen Einzug gehalten. In einer bekannten deutschen Tageszeitung wurde sogar vor den polnischen Raketen gewarnt. Unser Balkon bot uns einen Logenplatz für den Anblick der Raketen. Und Dank des Sattelitenfernsehens brauchten wir noch nicht einmal auf das gewohnte Feuerwerk am Brandenburger Tor zu verzichten. Das Silvesterbuffet war im Preis enthalten und ließ keine Wünsche offen. Bei einer kalkulierten halben Flasche Wodka pro Person (und kostenlos Saft, Tee, Kaffee) vermissten wir die angekündigte offene Bar im Meduza nicht. Dort hätte uns der Abend 100 Euro pro Person extra gekostet. Ein „natürliches“ Feuerwerk gab es auch noch: Das wunderschöne alte Holzhaus mit den runden Türmchen in der Seestraße in Großmöllen brannte aus und ab, nur an der Straßenseite blieben ein paar Bretter erhalten, die übrigen verkohlten Balken waren zusammengekracht. Nach der Wende hatte das urige Haus unterschiedlichen Investoren nicht nur aus Polen gehört und verfiel von Jahr zu Jahr mehr, schon länger hatte das Haus keinen Strom- und Gasanschluss mehr. Da fragt man sich nach Ursache und Motiv für den Brand! Die Einheimischen reden von einer Palermo-Lösung, was immer das ist.

Der kulturelle Fortschritt hat auch vor Polen nicht haltgemacht. Die Urlauber gehen heute lieber in den „SPA“ zur „Wellness“ statt ins Museum. Eine unserer Mitreisenden erhielt im Museum eine individuelle Führung, weil sie am 2. Januar erst die 3. Besucherin im Jahr 2013 war. Wir geben es zu nutzten bei stürmischen Winden lieber das Hauseigene Wellnessangebot und ließen uns mit Massagen verwöhnen. Das tut dem Rücken und der Seele gut.

Die Krise unserer Zeit ist der Euro. Dank Internet waren wir immer über die aktuellen Nachrichten informiert. Doch auch die Spekulanten und Politiker nutzten die Weihnachtstage für einen Urlaub, so dass wir von neuen Horrorgeschichten verschont blieben.


Mechthild Scheller, geb. 1968

Für einen Winterurlaub an der pommerschen Ostsee empfehlen wir das Syrena. Es erscheint auf den ersten Blick vielleicht nicht so luxuriös wie das Meduza, aber man spricht deutsch. Wir wurden auch gleich mit einem Terminplan begrüßt, der uns auf die Öffnungszeiten des Speisesaals, der Schwimmhalle und der Sportkurse hinwies. Im Meduza mussten wir das erst mühsam herausfinden. Das Angebot bei den Mahlzeiten erscheint zunächst geringer, wechselt aber täglich und wird mit Liebe gekocht. Im Meduza gab es beispielsweise die ganze Woche über die gleiche Tagessuppe und auf der Sonderspeisekarte je fünf gleichbleibende Gerichte. Das Syrena ist im Gegensatz zum Meduza behindertengerecht ausgestattet.

Gemeinschaft evangelischer Pommern. e. V.

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