Daten zu der Entwicklung der deutschsprachigen Gemeinden ab 1945

Daten zur Gemeindeentwicklung Stand 2015

Daten zu der Entwicklung der deutschsprachigen Gemeinden

Gerade, weil es so aussieht, als ob es in ein paar Jahren keine deutschsprachigen Gemeinden mehr geben wird und sie vollständig in der polnischen evangelischen Kirche aufgegangen sein werden, sollten wir noch einmal dankbar Rückblick halten, gaben sie doch den in der Heimat verbliebenen Deutschen über viele Jahrzehnte Trost und Halt und eine Möglichkeit, mit anderen Deutschen zusammenzukommen, die vertrauten Lieder zu singen und die vertrauten Bibelverse zu hören.

Nachdem alle deutschen Pastoren vertrieben worden waren, übernahmen Laienprediger die Betreuung der verbliebenen Deutschen. Meistens waren es Handwerker, geprägt durch die Landeskirchliche Gemeinschaft. Ihr Einsatz ist nicht hoch genug zu loben, mussten sie doch werktags wie alle anderen schwer arbeiten und hatten keine theologische Ausbildung, auch kaum Bücher, auf die sie zurückgreifen konnten. Stellvertretend seien Lektor Hermann Tietz in Stolp bis 1957 und Wilhelm Klick in Klucken genannt. Einige von ihnen starben, andere zogen im Rahmen der Familienzusammenführung nach Deutschland. In den fünfziger Jahren betreuten die Laienprediger im Großraum Stolp fast 8.000 Gemeindeglieder; noch nicht gezählt sind hierbei die nicht wenigen Gemeindeglieder in den Kreisen Köslin und Belgard. Bis 1950 konnte die restliche pommersche Landeskirche in Greifswald die Lektoren mit Formularen und Predigttexten unterstützen.

Dann übernahmen in Polen ausgebildete Geistliche die Betreuung. Keine leichte Aufgabe, denn wegen ihrer Nähe zu den Deutschen wurden sie von der Geheimpolizei (UB) noch schärfer überwacht als ihre Amtsbrüder. Von Pastor Mrowiec weiß ich, dass ein Geheimpolizeibeamter allmonatlich zu ihm ins Pfarrhaus kam, außerdem gab es in den beiden Stolper Gemeinde informelle Mitarbeiter, Söhne evangelischer Mütter, die bis zur Wende eifrig zum Gottesdienst kamen, dann plötzlich nicht mehr. Sie waren natürlich bekannt und deswegen durften deutsche Besucher nur in den kleineren Filialgemeinden geistliche Grußworte sprechen.

1947 erschien erstmals ein polnischer evangelischer Geistlicher in Stolp, der polnische Gottesdienste in der Kreuzkirche hielt, der Kirche der Altlutheraner. Die deutschsprachigen Gemeindeglieder blieben bis 1977 im Saal der landeskirchlichen Gemeinschaft in der Arnoldstraße und zogen erst 1977 in die Kreuzkirche. Im Jahre 1995 wurde die Sozialstation der Johanniter in Stolp eröffnet.

Bis zur politischen Wende war das Wort „deutsch“ tabu. Die Gemeinden mit deutschsprachigem Gottesdienst nannten sich deswegen „nicht-polnische Gemeinden“. Sie durften keinen Gemeinderat mit Rechtsstatus haben, keinen eigenen Haushalt, ihr Geld wurde vom Senior (später nannte er sich Bischof) in Zoppot verwaltet, bei den Synoden in Warschau durften sie zwar als Gast dabei sein, aber nicht mitstimmen, ihre Pastoren hatten nur den Status eines Vikars. Das bedeutete eine Degradierung für die Geistlichen, die bereits in einer polnischen Gemeinde amtiert hatten. Lange gab es doppelt so viele deutschsprachige Gemeindeglieder in Stolp wie polnischsprachige, längst ist es umgekehrt. 2014 waren das 133 in Stolp, dazu 24 Gemeindeglieder in Lauenburg. Zu den deutschsprechenden Gemeinden gehören 9 Personen in Glowitz, 9 in Groß Garde und 52 in Stolp, von denen bis zum Sommer 2015 weitere gestorben oder abgewandert sind, so dass es nur noch 34 sind, also 52 insgesamt, deren Gottesdienstbesuch schlechter als in den kleineren Gemeinden ist. Statt zweimal im Monat haben sie deswegen nur noch einmal im Monat Kirche, dazu eine monatliche Bibelstunde. Interessant ist die Altersstruktur: Stolp P 43 Jahre, Stolp D 69 Jahre, Lauenburg 54 Jahre, Glowitz 77 Jahre, Gr. Garde 72 – die deutschen Gemeindeteile sind maßlos überaltert und werden nicht mehr lange existieren. Im Jahre 2014 wurden 4 Kinder getauft, es gab 9 Neueintritte bei 8 Todesfällen in der gesamten Gemeinde.

Die meisten Stolper Pastoren für die Deutschen blieben nur recht kurz und wanderten dann alle nach Deutschland aus, wo sie bis zur Wende eine Pastorenstelle bekamen. Gustav Burchart (1960-62, blieb in Polen), Erich Smolenski (1962-68, ging über Afrika nach Deutschland), Lucjan Steinhagen (1969-1971), ging nach Deutschland, Emil Gatner (1971-71), Jerzy Krawczyk 1972-80, ging nach Deutschland, wurde als Georg Kraft Pastor im Rheinland, Tadeusz Warczynski 1980-81, bekam keine Pastorenstelle mehr und studierte Jura. Rudolf Mrowiec 1982-1991, der 1. Pastor, der bis zur Pensionierung in Stolp blieb und seinen Lebensabend im Teschener Land verbrachte. Er hatte noch alle deutschsprachigen Gemeinden in Hinterpommern versorgt. Damals gab es einen Umstrukturierung: Die Gemeindebereiche sollte kleiner werden und die Pastoren beide Sprachgruppen betreuen. Pastor Pawel Badura war der letzte Pastor gewesen, der bis 1997 nur die polnischsprachigen Gemeindeteile in Stolp und Köslin, dazu die Gemeinde in Lauenburg betreut hatte. Miroslaw Sikora

war der Nachfolger von Pastor Mrowiec. Zunächst versorgte er alle Deutschsprachigen in Hinterpommern, inklusive der Schivelbeiner Gemeinde; ab 1997, als der damalige Vikar Janusz Staszczak nach Köslin kam, wurde er für beide Sprachgruppen im Stolper Raum zuständig. Plötzlich bildeten beide Gemeinden einen ordentlichen Gemeinderat und durften mitbestimmen. Ihm folgte Pastor Marcin Makula, nur noch zuständig für die Stolper Region. Beide Pastoren bewarben sich um eine Stelle im südlichen Polen, die reicher war und darum keine Zuschussgemeinde war, die auf Gelder aus der Zentrale angwiesen war. Ab 2005 amtiert Pastor Wojciech Froehlich.

Rückblick

Im Jahre 1954 gab es zehn deutsche Gemeinden mit beachtlicher Zahl der damaligen Gemeindeglieder:

Lupow/ Stolp 800, 1957 noch 300, 1957 nur noch 195 Gemeindeglieder, danach eingegangen.

Muttrin/Belgard 200, dgl.1956, danach nicht mehr.

Natzlaff/Schlawe: (900), 1957 noch 50.

Wussow/Lauenburg 850, 1957 noch 300.

Wusterwitz/Schlawe 1200, 1955 noch 1150, das sind die höchsten Zahlen, doch bereits 1957 keine Angaben mehr.

PIESZCZ – deutscher Name? 950 , 1957 auf 120 gesunken

Pritzig/Rummelsburg 550, 1957 noch 300.

Gr. Rakitt /Stolp: erstmals 1962 erwähnt, damals 50 Gemeindeglieder, 1983 noch 27, dann stetig gesunken 1997 noch 12, 2000 noch 8, dann nach Lauenburg und Stolp überwiesen.

Schurow/Stolp 700, 1957 nur noch 250.

Tychow/ wohl Schlawe 750, 1957 noch 84.

Vessin/Stolp 900 , 1957 noch 75.

Im Jahre 1954 waren folgende Gemeinden noch nicht gegründet:

Kusserow / Schlawe wird nur 1957 mit 95 Gemeindegliedern erwähnt.

Wundichow /Stolp wird nur 1962 mit 50 Gemeindegliedern erwähnt.

Piaszczyna (WO?) wird nur einmal im Jahre 1957 mit 300 Gemeindegliedern erwähnt.

Wobeser/Rummelsburg hatte1956 500 Gemeindeglieder, 1957 noch 195.

Techlipp/Rummelsburg existierte noch bis in die sechziger Jahre, Die Kirche wurde abgerissen und nach 2000 in Varzin wieder aufgebaut.

Folgende Gemeinden existierten über die Familienzusammenführung in den fünfziger Jahren hinaus

Klucken/Stolp hatte 1957 erst 45 Gemeindeglieder, die Zahl stieg 1962 auf 110, 1969 sogar auf 120, sank 1971 auf 60 und bei 1984 steht „Null“. In den siebziger Jahren war das ganze Dorf nach Deutschland ausgewandert, weil sie sich nicht als Kaschuben fühlten. Nur zwei Männer, die mit einer Polin verheiratet waren, blieben im Dorf und schlossen sich der Gemeinde in Gr. Garde an, starben aber wenige Jahre später. In Klucken war ein kaschubisches Freilichtmuseum gegründet worden.

Lauenburg wird erstmals 1987 erwähnt und wurde von Pastor Pawel Badura betreut, der die polnisch sprechende Gemeinde in Stolp Anfang der achtziger Jahre übernommen hatte. In der Gemeinde wurde immer Gottesdienst in polnischer Sprache gehalten, es gab nur wenige Gemeindeglieder mit deutscher Muttersprache. Die Gemeinde begann mit 52 Gemeindegliedern, hielt sich danach bei gut 40 Mitgliedern, im Jahre 2000 waren es noch 38. Von allen hier angeführten Orten ist Lauenburg heute der einzige, wo noch regelmäßig Gottesdienst gefeiert wird, zur Zeit zweimal im Monat.

Schlawe wird nur 1962 mit 30 Gemeindegliedern erwähnt. Der Handwerksmeister Eugen Scharbatker hatte die orthodoxe Kapelle bei der Hindenburgstraße in der Nähe des Bahnhofs instandgesetzt. Als er in den sechziger Jahren mit seiner Familie nach Deutschland ging, zerfiel die Gemeinde und die Kapelle steht längst nicht mehr.

Gr. Rakitt /Stolp, nahe der Korridorgrenze, wird 1962 erstmals erwähnt und hatte damals 50 Gemeindeglieder. Es ist aber bekannt, dass schon vorher Andachten mit dem Laienprediger Karl Harthun in Schimmerwitz stattgefunden hatten. Als er nach Deutschland ging, übernahm der Stolper Pastor die Gemeinde, die sich im Gemeindehaus traf. ( vgl. Bericht von Lydia Kowalska, ——- ) Die Gemeinde hatte 1983 noch 27 Gemeindeglieder, dann sank die Anzahl stetig, 1997 waren es noch 12, drei Jahre später nur noch 8, die dann nach Lauenburg zum polnischen Gottesdienst überwiesen wurden. Eine Familie fuhr auch einige Jahre nach Stolp zum deutschen Gottesdienst. Der Stolper Pastor hält noch zu Advent und in der Passionszeit Hausgottesdienste bei Familie Rosin in Schimmerwitz.

Gr. Volz/Rummelsburg, die einzige evangelisch gebliebene Dorfkirche in Pommern, hielt sich am längsten. In der Statistik wird sie erstmals 1955 mit 360 Gemeindeglieder erwähnt, 1957 noch 300,1962 noch 100, 1983 waren es noch 33, dann sank die Zahl langsam auf 26 im Jahre 1996. Die Söhne des Gemeindeältesten Fritz Hinz hatten tatkräftig bei der Renovierung der Kirche geholfen und eine Treppe von der Dorfstraße zur Kirche gebaut. 13 Jahre lebte die ehemalige Gutsbesitzersfrau Ehrengard von Massow in einem kleinen Häuschen auf dem Gutshof und hielt die Gemeinde zusammen, bis sie in ein Altersheim bei Hamburg ging, wo sie 2014 starb. In der Statistik fehlen weitere Zahlen, doch bis 2010 fanden noch ziemlich regelmäßig Gottesdienste in der Kirche statt, die nicht mehr ganz so eisig war, seitdem die katholische Gemeinde dort Untermieter wurde. 2012/13 kam der Kösliner Pastor noch ein oder zweimal im Jahr zu Hausgottesdiensten in seine Gemeinde. Jetzt sind es verlorene Seelen.

Gr. Garde/Stolp: Die Gemeinde begann mit der Taufe der beiden Töchter von Klara Kieper, um 1962 hatte sie 40 Gemeindeglieder, 1969-74 plötzlich nur noch 8, stieg denn wieder auf 30, blieb um die 20 recht stabil. Fast niemals gehörten Männer zur Gemeinde, und nach dem Gottesdienst, der jahrelang in der Wohnstube stattgefunden hatte, bis der Stall ausgebaut wurde, gab es immer Kaffee und Kuchen. Heute hat die Gemeinde noch 9 Gemeindeglieder, die besonders fleißig jeden Monat zum Gottesdienst kommen. Nur die Adventsfeier und ein Gottesdienst im Sommer findet gemeinsam mit der Gemeinde in Glowitz statt, die ebenfalls 9 Gemeindeglieder hat und sich auch monatlich trifft.

Am Rande Pommerns liegt Wierschutzin im Kreise Lauenburg. Anfangs traf sich die Gemeinde in der Dorfkirche aus dem 19. Jahrhundert, als die Gottesdienste zunehmend gestört und die Kirche ramponiert wurde, traf man sich bei Irma Goyke im benachbarten Reckendorf, die einen Raum als Kapelle eingerichtet hatte. Der Geistliche aus Zoppot kam mehrmals im Jahr. Als die evangelische Gemeinde zu klein wurde, brachte er nur noch drei Familien zweimal im Jahr das Abendmahl ins Haus.

Ergebnis: 1954 gab es 17 evangelische Gemeinden in Stolp und Umgebung, 1957 waren es sogar 18, doch bereits 1962 sank die Zahl auf 12, 1975 sogar auf 5. Im Jahre 2015 gibt es noch drei Orte, in denen regelmäßig deutsche Gottesdienste gehalten werden. Bei der obigen Aufstellung wurden die Orte im Einzugsbereich von Köslin nicht berücksichtigt mit der Ausnahme vom Kreis Rummelsburg und der Dorfgemeinde Gr. Volz.

In der Stadt Köslin gab es nach der Vertreibung der Deutschen über ein Jahrzehnt keine Gottesdienste in deutscher Sprache, doch in manchen Dörfern hatten Laienprediger gewirkt wie anfangs in Casimirsburg, lange in Nedlin. Als die Deutschen Anfang der sechziger Jahre wieder in der Stadt wohnen durften, beantragte Herta Ringenberg die Erlaubnis, einmal im Monat einen deutschen Gottesdienst feiern zu dürfen. Anfangs waren es nur ganz wenige Frauen, die in der Christuskirche der Methodisten zusammenkamen. Ausgerechnet während der wirtschaftlichen Notlage um 1980 und des Kriegsrechtes 1981/82 nahm die Gemeinde sprunghaft auf über 50 Mitglieder zu: Durch die Hilfstransporte des Sozialwerkes der Pommern und der Johanniter hörten die Frauen auf dem Lande von den Gottesdiensten, viele waren inzwischen im Rentenalter und brauchten Sonntags nicht mehr im Stall zu arbeiten.

In Belgard hatte man sich schon in den fünfziger Jahren unter der straffen Leitung von Gertrud Tabala in der Georgenkirche getroffen. Die Gemeinde hielt immer gut zusammen und die Landfrauen trafen sich vor und nach dem Gottesdienst bei Hannchen Radtke. Jetzt hat die Gemeinde nur noch 9 Mitglieder, von denen nur eins unter 80 Jahren ist.

Neustettin wurde zur größten Gemeinde mit fast 60 Mitgliedern und traf sich in der immer wieder reparaturbedürftigen ehemaligen jüdischen Leichenhalle. Dort wurden in den sechziger/siebziger Jahren auch noch etliche Kinder eingesegnet. Lotte Sosinska hielt bis zu ihrem Tode die Gemeinde zusammen. Heute kümmern sich die Geschwister Jagodzki um die Kapelle und der großen Grünfläche. Die Gemeinde hat noch 18 Mitglieder, darunter etliche Zuzügler aus Deutschland. Obwohl niemand besser polnisch als deutsch spricht, wird die Predigt stets auf Polnisch wiederholt.

Im bereits oben erwähnten Groß Volz wurden die Gottesdienste in der eigenen Dorfkirche 2012 eingestellt.

In den alten polnischen Übersichten wird Schivelbein stets zu den so genannten „nicht polnischen Gemeinden“ gezählt, obwohl die polnische Gottesdienstsprache in der Amtszeit von Pastor Lucjan Steinhagen (1969-71) eingeführt wurde. Viele Gemeindeglieder waren damals „Volksdeutsche“, die sich bei den Abstimmungen für die polnische Sprache immer wieder durchsetzten, sie dachten dabei auch an ihre Kinder. In den siebziger/achtziger Jahren kamen öfter Pastoren aus Deutschland zu deutschen Gottesdiensten und Bibelstunden nach Schivelbein, letztere finden immer noch im Hause der damaligen Gemeindeältesten Edeltraut Kasperczak mit etwa 10 Teilnehmern statt. Die polnischen Gottesdienste finden monatlich in der Friedhofskapelle statt, neben der auch ein kleiner evangelischer Friedhof weiterhin gepflegt wird.

Auch im Kösliner Bereich gibt es jetzt nur noch um die 50 evangelischen Gemeindeglieder deutscher Zunge, früher hatte allein Köslin gut 50 Gemeindeglieder. In den Gemeinden Köslin, Belgard und Neustettin wird monatlich ein Gottesdienst in deutscher Sprache gehalten, in Schivelbein einer in polnischer Sprache. Zusätzlich findet jeden Monat eine deutsche Bibelstunde in Köslin statt, die recht beliebt ist. Seit Anfang der neunziger Jahre ist Edith Stolarska die Gemeindeälteste, wie E. Kasperczak auch eine gebürtige Ostpreußin, während die Geschwister Jagodzki aus Danzig stammen. Nur Belgard hat den pommerschen Ältesten Horst Knop und den pommerschen Schatzmeister Karl Büge. Über das Konto von E. Stolarska waren seit der Wende auch viele Geldgeschäfte für die Gemeinden gelaufen, zum Beispiel die Verteilung der „Seelengelder“, Zuschüsse zu Arzt- und Apothekenrechnungen. — Die Adventsfeier in deutscher Sprache wird zentral in Köslin im 2008 eröffneten evangelischen Gemeindezentrum gefeiert – das hat Vor- und Nachteile: Die Menschen aus den unterschiedlichen Filialen treffen sich und merken, dass es noch andere ihresgleichen gibt. Doch für die nicht mehr so beweglichen, die gerade noch zur Kirche kommen können, aber nicht noch viele weitere Kilometer bis Köslin, gibt es gar keine vorweihnachtliche Feier.

Rita Scheller

Gemeinschaft evangelischer Pommern. e. V.

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